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Brauereiprofil Fürstlich Drehna

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Brauereiprofil Fürstlich Drehna

Die Brauerei Fürstlich Drehna ist eine Craft-Beer-Brauerei im ursprünglichen Sinn, weil dort nach traditioneller handwerklicher Art und Weise gebraut wird. Dies gepaart mit den modernen, unkonventionellen Bierspezialitäten und der ökologisch-nachhaltigen Unternehmensphilosophie ergibt ein einzigartiges Profil.

Wir sind im Gespräch mit Arno Schelzke, Geschäftsführer der Brauerei. Lesen Sie hier mehr über die sympathische Brauerei Fürstlich Drehna und mehr über das beliebte Craft Bier „Viking“.

 

Warum finden Sie den Online-Vertrieb von Bier wichtig?

Der Onlinehandel eröffnet für uns einen neuen Vertriebsweg und somit auch die Möglichkeit, Kunden mit unseren Produkten zu erreichen, die unsere Biere über den lokalen Handel nicht kaufen können. Gerade als kleine, regionale Brauerei ohne riesige Eigenlogistik ist der Onlinevertrieb ein exzellentes Instrument, um die überregionale Bekanntheit und damit auch die Verfügbarkeit für unsere Fans zu steigern.

 

Welche Rolle spielt das Internet für Ihre Brauerei?

Neben dem Onlinehandel und der Verfügbarkeit neuer Vertriebswege ist das Internet für uns vor allem auch Medium, um mit unseren Kunden und Bierliebhabern aus Deutschland und sogar der ganzen Welt in Kontakt zu kommen. Moderne Social-Media-Plattformen machen es möglich, dass wir Kunden gezielt ansprechen und direktes Feedback zu unseren Produkten erhalten können. Aber auch die Bierliebhaber selber können sich vernetzen und austauschen, so entstehen richtige „Communities“ die Impulse und Anregungen geben und die Unternehmer-Kunden-Beziehung bereichern.

 

In Deutschland wird immer weniger Bier getrunken – was denken Sie, wieso?

Ich denke vor allem, dass in Deutschland zunehmend bewusster und genussvoller Bier getrunken wird. Die Menschen erfreuen sich an der Varianz und Vielfalt, sie werden experimentierfreudiger, der Geschmack individueller und so wandert anstatt der klassischen Kiste Pilsner Bier immer häufiger eine Auswahl an verschiedenen Bierspezialitäten in den Einkaufswagen. Hinzukommt, dass die Kunden – ähnlich wie bei anderen Lebensmitteln – stärker darauf achten, was sie kaufen, wie es hergestellt wird und was für eine Philosophie und Unternehmensethik dahintersteht. Die qualitativen Ansprüche der Kunden haben, wenn man so will, die Marktmechanismen einer immer schnelleren und billigeren Massenproduktion überholt – und die Dynamik des Marktes und der Trend zu mehr „Klasse statt Masse“ sind Ausdruck dieser Entwicklung.

 

Wo sehen Sie zukünftige Entwicklungen auf dem Bier Markt?

Das Konsumentenverhalten und das Verbraucherbewusstsein haben den Biermarkt nachhaltig verändert. Neben den „Platzhirschen“ entwickelt sich immer mehr eine neue Bierkultur, die Raum bietet für kreative Bierstile kleiner, regionaler Brauereien. Ich denke dieser Trend wird sich fortsetzen. Der Markt und die Geschmäcker werden sich auch in Zukunft noch stärker individualisieren.

 

Worin sehen Sie Ihr Alleinstellungsmerkmal?

Wir sind eigentlich die Craft-Beer-Brauerei im ursprünglichen Sinn, weil wir tatsächlich noch nach althergebrachter handwerklicher Art und Weise brauen und auf eine über 270jährige Tradition zurückblicken können. Dies gepaart mit unseren modernen, unkonventionellen Bierspezialitäten und der ökologisch-nachhaltigen Unternehmensphilosophie ergibt zweifelsohne ein einzigartiges Profil.

 

Welche Bedeutung hat Ihre Brauerei für Ihre Region?

Wir sind eine Brauerei mit langer Tradition und deshalb sehr stark verwurzelt in der brandenburgischen Niederlausitz und verbunden mit den Menschen die dort leben. Unsere Brauerei ist in dieser strukturschwachen Region nicht nur einer der größten Arbeitgeber sondern bereichert und stabilisiert durch ihre nachhaltige Produktion auch die regionalen Wirtschaftskreisläufe.

 

Was inspiriert Sie zu neuen Produkten?

Das können viele Dinge sein, vom Spaziergang im Niederlausitzer Naturpark bis zum Gespräch auf einer Fachmesse. Ich denke aber, dass man sich als Unternehmer die Kundenperspektive bewahren und den Dialog mit den Kunden pflegen muss – gerade wenn es um die Neuentwicklung von Produkten geht. Auch unser neues VIKING-Craft-Bier ist Ergebnis dieses Dialoges mit der Community, die sich als Pendant zu unserem eher lieblichen ODIN-TRUNK ein kräftig-herbes Bier gewünscht hat.

 

Was ist das Besondere an Ihrem Produkt „Viking“?

Unser VIKING-Craft ist ein extrastarkes Bier mit hohem Stammwürzgehalt und wird bei uns noch in echter Manufakturqualität gefertigt. D.h., dass es nach typisch-handwerklicher Tradition noch in offener Gärung gebraut wird – wie alle unsere Biere. Diese besonders seltene, weil sehr kostenintensive und aufwendige Brauweise, findet man nur noch in wenigen Brauereien. Durch die offene Gärung wird eine natürliche Abtrennung der Gerbstoffe erreicht, sodass alle Aromen, Vitamine und Mineralien im Bier enthalten bleiben. Wir geben dem Viking-Craft-Bier die Zeit, die es braucht. Diese extrem lange Reifezeit verleiht ihm einen würzig-kräftigen Geschmack und einen einzigartigen Charakter.

 

Wie bewerten Sie das Medieninteresse am sogenannten Craft Beer?

Der Craft-Beer-Boom und das Medieninteresse daran stehen meiner Meinung nach in engen Zusammenhang mit der Entwicklung der gesamten Branche. Während die etablierten Kernmarken unter Druck geraten und der Bierverbrauch sinkt, können wir gleichzeitig Neugründungen im Bereich der Mikrobrauereien beobachten. Dieser Trend führt zu einer Individualisierung des Marktes und dies ist spannend für Medien und Kunden gleichermaßen.

 

Kontakt zur Brauerei

Brauerei Fürstlich Drehna GmbH
Lindenplatz 10
15926 Luckau OT Fürstlich Drehna

brauerei-fuerstlich-drehna.de
facebook.com/BrauereiFuerstlichDrehna

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