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Das Oktoberfest

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Das Oktoberfest

Die Geschichte des Oktoberfestes

Jährlich ab dem ersten Samstag nach dem 15. September des Jahres versammeln sich Millionen von Besuchern zum größten Volksfest der Welt in München. Schon seit über 200 Jahren findet jährlich auf der Münchener Theresienwiese das Oktoberfest statt. Mittlerweile haben sich weltweit zahlreiche Oktoberfeste in Anlehnung an das Münchner Oktoberfest gebildet.

Angefangen haben die Festlichkeiten mit der Hochzeit des Kronprinzen Ludwig von Bayern und der Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen. Es wurden erstmals am 17.Oktober 1810 mehrere kleine Feiern sowie ein großes Pferderennen für das Paar veranstaltet. Aufgrund der großen Begeisterung wurde daraufhin beschlossen, das Fest erneut stattfinden zu lassen und so weitete sich die Veranstaltung von Jahr zu Jahr aus.

Im Laufe des 19. Jahrhunderts fiel das Fest mehrfach wegen Cholera-Epidemien und verschiedener Kriege aus. Auch  zu Zeiten des ersten und zweiten Weltkrieges wurde es nicht ausgerichtet. Im Jahr 1949 fand es dann zum ersten Mal nach Ende des Krieges wieder statt; außer zu den Jubiläen gab es jedoch seitdem kein Pferderennen mehr. Zur Feier des 200. Oktoberfestes wurde 2010 die „Oide Wiesn“ ausgerichtet. Diese stellt seither ein historisches Oktoberfest dar, welches historische Attraktionen und Fahrgeschäfte bietet.

2005 kam das Konzept der „ruhigen Wiesn“ auf. Es soll bis 18 Uhr ausschließlich traditionelle Blasmusik gespielt werden, sodass es weiterhin auch für Familien und ältere Besucher ansprechend ist. Für noch mehr Stimmung von Tradition und und Volksfest sorgen die Besucher selbst. Viele – auch der auswärtigen Besucher –  kleiden sich mehr oder minder stilecht zum Fest in klassische Trachten und feiern in Dirndl oder Lederhosen.

Die Wiesn und ihr Bier

Nicht zu vergessen bei all dem ist natürlich das Bier. Jährlich werden rund 600.000 Liter Bier während der 14 bis 16 Tage des Fests verkauft. Es darf jedoch nur  Bier der sechs Münchner Traditionsbrauereien ausgeschenkt werden. Zu diesen zählen: Spaten-Franziskaner, Augustiner, Paulaner, Hacker-Pschorr, Löwenbräu und Hofbräu. Das Oktoberfestbier ist vom Bierstil ein Märzen. Märzenbiere wurden früher, wie der Name bereits verrät, im März gebraut und dann den Sommer über kühl gelagert und konsumiert. Das süffige, malzbetonte Märzenbier ist mit ca. 5,8 bis 6,4 Vol.% stärker als das herkömmliche bayerische Helle oder das klassische Pils.

Mittlerweile ist es Tradition der Münchener Brauereien, zum Oktoberfest jeweils Ihr eigenes, besonderes Festbier zu brauen und ein Verein wacht über den Schutz des „Oktoberfestbiers“ aus München.

O’ zapft is!

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